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UNESCO Welttag des Buches: Gedruckte Bücher und Lesekompetenz

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Ein Tablet Computer schaut aus einem Bücherregal hervor. Bitte Bildnachweis einfügen
Haben gedruckte Bücher im digitalen Zeitalter noch eine Bedeutung für die Lesekompetenz? Entwicklung in Deutschland und 17 weiteren Ländern im Trend.

Der familiäre Buchbesitz ist im internationalen Mittel deutlich zurückgegangen. Allerdings ist der Zusammenhang zwischen der Anzahl der Bücher im Haushalt und der Lesekompetenz von Grundschulkindern im gleichen Zeitraum international angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU), die auf Daten von 18 Staaten und Regionen im Zeitraum von 2001 bis 2021 basiert. In Deutschland nahm der familiäre Buchbesitz in diesem Zeitraum nur in geringem Maße ab und der Zusammenhang mit der Lesekompetenz blieb stabil. Die Befunde legen nahe, dass der familiäre Buchbesitz trotz aller Diskussionen um die Bedeutung gedruckter Bücher und der Veränderung der Lesekultur nach wie vor eine vorteilhafte häusliche Leseumgebung für Kinder widerspiegelt.

Weitere Informationen: Pressemitteilung und Kurzbericht