Ulrich Ludewig erhält ZIB-Forschungspreis
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Dr. Ulrich Ludewig erhält 2026 den Forschungspreis des Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB). Der Preis würdigt exzellente Forschungsarbeiten zur Analyse und Interpretation nationaler und internationaler Large-Scale-Assessment-Daten. Die Preisverleihung fand im Rahmen der diesjährigen GEBF-Tagung an der Technischen Universität München statt.
Ausgezeichnet wurde der Artikel „Reading literacy decline in Europe: Disentangling school closures and out-of-school learning conditions during the COVID-19 pandemic“ von Dr. Ulrich Ludewig, Dr. Rolf Strietholt und Professorin Nele McElvany, der im vergangenen Jahr in der Fachzeitschrift Learning and Instruction erschienen ist.
Für die Studie wurden Daten der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) 2021 aus 18 europäischen Staaten und Regionen ausgewertet. Ziel war es, zu untersuchen, in welchem Ausmaß Schulschließungen während der COVID-19-Pandemie mit dem Rückgang der Lesekompetenz in Europa zusammenhängen und welche Rolle weitere Faktoren spielen.
Die Ergebnisse zeigen, dass ein Großteil der Kompetenzverluste auf die Schulschließungen zurückzuführen ist. Gleichzeitig lassen sich europaweit rund ein Viertel und in Deutschland sogar etwa die Hälfte des Rückgangs auf Verschlechterungen der außerschulischen Lernbedingungen zurückführen.
Wir gratulieren Dr. Ulrich Ludewig herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und freuen uns über die Anerkennung dieser wichtigen Forschungsarbeit!
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