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6. Dort­mun­der Symposium zum The­ma Optimierung schulischer Bildungsprozesse

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Screenshot des Vortrags von Prof. Ulrich Trautwein mit zwei Kacheln, welche links die erste Vortragsfolie mit dem Titel "Optimierung schulischer Bildungsprozesse: What works?" und rechts den Vortragenden zeigen. © IFS​/​TU Dort­mund

Führende deutsche Bil­dungs­wis­sen­schaft­lerin­nen und -wis­sen­schaft­ler diskutierten am 24. Juni 2021 auf dem sechsten Dort­mun­der Symposium der Empirischen Bil­dungs­for­schung des Instituts für Schul­ent­wicklungs­forschung zum The­ma „Optimierung schulischer Bildungsprozesse – What works?“.

Renommierte, deutsche Bil­dungs­wis­sen­schaft­lerin­nen und -wis­sen­schaft­ler ver­schie­dener Fachdisziplinen haben sich beim 6. Dort­mun­der Symposium des Instituts für Schul­ent­wicklungs­forschung mit der Fra­ge­stel­lung be­schäf­tigt, wel­che Vorteile Interventionsstudien haben, was es dabei zu beachten gilt und wel­che Ein­schrän­kungen es gibt aus­ei­nan­der­ge­setzt. So stellte Professor Ulrich Trautwein vom Hector Institut in Tübingen sie so­gar als den ent­schei­den­den Baustein zur qualitätsvollen Evidenzorientierung heraus. An Beispielen wie den beiden Projekten „Wirk­sam­keit von Zeitzeugenbefragungen im Geschichtsunterricht“ sowie „Motivationsförderung im Ma­the­ma­tik­un­ter­richt (MoMa)“ machte er deutlich, wie die durchgeführten Interventionen zu Verbesserungen der Leis­tun­gen führen. Zeitgleich stellte er aber auch Ein­schrän­kungen der Mög­lich­keiten heraus. So sei bei­spiels­weise eine Verallgemeinerung des Vorgehens pauschal für alle Unterrichtsfächer nicht mög­lich. Dies betonten auch die wei­te­ren Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wis­sen­schaft­ler, die die Chancen und Ein­schrän­kungen von Interventionen in vielfältigen, aktuellen Studien darstellen konn­ten. So bei­spiels­weise auch  Professorin Anita Schilcher von der Uni­ver­si­tät Tübingen, die erste Erkennt­nisse aus ihrem Projekt Fachintegrierte Leseförderung Bayern (FiLBY) vorstellte, die zwar kaum Aus­wir­kungen auf die Leseflüssigkeit, aber auf das Leseverständnis, ins­be­son­de­re von leseschwachen Schü­le­rin­nen und Schülern zeigte. Der Tag zeigte vorallem, dass es bei Interventionen kein Schema F gibt, das immer für alle Bereiche er­folg­reich angewendet wer­den kann, sondern das diese in­di­vi­du­ell aufgesetzt wer­den müs­sen. Vielen Dank an alle Vortragenden für die spannenden Einblicke!

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.