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Praktikumsbüro BA/MA Erziehungswissenschaft

Für alle Belange der Praktika im Bachelor- / Master- und Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft ist das Praktikumsbüro der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie zuständig. Die Studierenden finden hier eine Anlaufstelle für sämtliche organisatorischen und inhaltlichen Angelegenheiten des Praktikums, beispielsweise:

  • Verzeichnisse möglicher Praktikumsstellen (Praktikumsdatenbank - PIP)
  • Ausgabe von Formularen
  • Anerkennung von fachpraktischen Vorleistungen
  • Anmeldung und Genehmigung der Praktika
  • Beratung zu formalen wie auch inhaltlichen Fragen und Problemen
  • Beratung bezüglich der Praktikumsberichte

Durch ein Praktikum werden Einblicke und Erfahrungen gewonnen, die dazu geeignet sein können, entscheidend zur Orientierung im Berufsfeld von Erziehungswissenschaftler/innen beizutragen.

  • Das Praktikum eröffnet Möglichkeiten, um das Problembewusstsein für die verschiedenen Arbeitsabläufe in der jeweiligen Institution zu schärfen.
  • Ein Praktikum gibt Gelegenheit, an der Lösung spezieller Aufgaben teilzunehmen.
  • Studierende können hierbei Erfahrungen mit der pädagogischen Praxis darüber hinaus aber auch mit sich selbst in dieser Praxis sammeln.
  • Das Praktikum gibt dabei Gelegenheit zur Reflexion der eigenen Stärken  und Schwächen und kann manchmal dann auch ein heilsamer Schock sein, weil es diffuse Hoffnungen und realitätsferne Vorstellungen und Wünsche in die vielfach ernüchternde Praxis einordnet.
  • Erlebnisse und Beobachtungen in und aus der Praxis können zur Grundlage für die erziehungswissenschaftliche Reflexion und Diskussion im Studium gemacht werden.
  • Im Praktikum können Kontakte, Verbindungen und persönliche Netzwerke geknüpft werden, die bei einer späteren Arbeitsplatzsuche von unschätzbaren Wert sein können. Nicht wenige finden über ehemalige Praktikumsstellen einen Einstieg in das Berufsleben.

Weitere Informationen

Das Praxissemester

Nach dem Studienverlaufsplan ist im fünften Semester ein Praktikum im Umfang von 20 Wochen (810 Stunden) vorgesehen. Mit diesem recht großen zeitlichen Umfang soll gewährleistet werden, dass Studierende einen intensiven und systematischen Einblick in die professionelle Praxis erhalten. Zur Vorbereitung des Praxissemesters bietet die Fakultät jeweils zum Ende des Sommersemesters eine Informationsveranstaltung an.

Das Praktikum kann absolviert werden

  • in Praxiseinrichtungen (z.B. Bildungs-/Weiterbildungseinrichtungen, Behörden, Jugendhilfe, Beratungseinrichtungen, Volkshochschulen, Betriebe der freien Wirtschaft, Schulen usw.);
  • als Forschungspraktikum in einem Projekt einer Universität oder in einem außeruniversitären Forschungsinstitut.
  • als Auslandspraktikum in beiden genannten Ausrichtungen.

Neben den praktischen Tätigkeiten in den Einrichtungen oder Projekten soll auch eine theorie- und forschungsorientierte Fragestellung in den jeweiligen Bereichen bearbeitet werden, wodurch

  • erstens ein systematischer Zusammenhang zwischen erlebter Praxis und wissenschaftlichen Theorien hergestellt wird und
  • zweitens die im erziehungswissenschaftlichen Basisstudium erworbenen Forschungskompetenzen erprobt werden können.

Im sechsten Semester ist eine Nachbereitungsphase vorgesehen, in der das Praktikum, begleitend und beratend von einer Prüferin/einem Prüfer, in einer Hausarbeit im Umfang von ca. 20 Seiten dokumentiert und ausgewertet wird.

Die Bedeutung des Praxissemesters liegt vor allem in

  • der größeren Chance für Studierende, mit eigenverantwortlichen Tätigkeiten betraut zu werden;
  • der Möglichkeit, einen tieferen Einblick in Tätigkeitsfelder zu erhalten;
  • der Chance, durch eine längere Präsenz in den Einrichtungen, Betrieben und Institutionen den Weg für eine spätere Einstellung vorzubereiten, also in der Stärkung der beruflichen Perspektive;
  • der Möglichkeit, das eigene Qualifikationsprofil zu schärfen;
  • der Möglichkeit, im Praktikum Zusatzqualifikationen zu erwerben.

Inhaltliche Betreuung

Die inhaltliche Betreuung wird durch die Lehrenden in den von den Studierenden gewählten Wahlpflichtbereichen und Lehrbereichen vor dem Hintergrund des gewählten Praxisfeldes sichergestellt. Dazu wählen die Studierenden aus den Lehrenden individuell einen Praxissemesterbetreuer bzw. eine -betreuerin, der oder die das Praxissemester inhaltlich begleitet. Dadurch wird nicht nur eine auf das Praxisfeld und die jeweilige Praxisinstitution abgestimmte Betreuung sichergestellt, sondern auch die inhaltliche und im Praxissemester zu bearbeitende wissenschaftliche Fragestellung individuell begleitet.

Organisatorische Betreuung     

Organisatorisch wird das Praxissemester von dem Praktikumsbüro der Fakultät begleitet. Das Praktikumsbüro bietet

  • Hilfestellung bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen (es gibt eine Datenbank mit ca. 2.000 Anbietern);
  • Beratung und Betreuung im Zusammenhang mit den Praktika;
  • Kontakte zu aktuellen und potentiellen Praktikumsstellen;
  • Ausstellung von Nachweisen über abgeleistete Praktika, Bestätigungen für Praktikumsverträge;

Leitfaden für die Abfassung des Praktikumsberichts.

Im Master-Studiengang „Erziehungswissenschaft“ ist ein achtwöchiges Forschungspraktikum im Projektmodul vorgesehen. Im Forschungspraktikum geht es nicht nur darum, ein Arbeitsfeld kennenzulernen und Erfahrungen aufzubereiten, sondern darum, im Praktikum theorie- und forschungsorientierte Fragestellungen zu formulieren und diese mit wissenschaftlichen Methoden der Bildungs- und Sozialforschung selbstständig zu bearbeiten. Das Praktikum soll hiermit den Aufbau und die Festigung erziehungswissenschaftlicher Forschungskompetenzen unterstützen. Es soll der gesamte Prozess empirischer Forschung von Beginn, Formulierung einer Forschungsfrage, bis zum Ende, Erstellung eines Forschungsberichts (Praktikumsbericht) durchlaufen werden.

Das Forschungspraktikum kann in folgenden Bereichen absolviert werden:

  • In einem bestehenden Forschungsprojekt der TU oder einer anderen Universität oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung.
  • In Absprache und Zusammenarbeit mit einem zuständigen Lehrenden der Fakultät in Form eines eigenen kleineren Forschungsvorhabens. Dieses Forschungsvorhaben kann auch in allen außeruniversitären Einrichtungen und Institutionen des Bildungs- und Sozialwesen absoviert werden, aber auch in der sogenannten freien Wirtschaft, in Bereichen der Weiterbildung, der Erwachsenenbildung, der beruflichen Bildung, der Personal- und Organisationsentwicklung usw.

Das Forschungspraktikum ist nach dem Studienverlaufsplan im 3. Semester vorgesehen. Die Auswertung des Praktikums ist als Praktikumsbericht in der Regel als Hausarbeit anzufertigen.

Das Forschungspraktikum muss im Praktikumsbüro der Fakultät spätestens 2 Wochen vor Antritt des Praktikums angemeldet und genehmigt werden. Das hierfür benötigte Formular ist im Praktikumsbüro erhältlich.

Die Praktikumsstelle muss von den Studierenden selbst gesucht werden. Ggf. ist das Praktikumsbüro bei der Auswahl behilflich (z.B. mit der Datenbank PIP). Nach erfolgreichem Kontakt mit einer Praktikumsstelle muss diese im Praktikumsbüro rechtzeitig vor Antritt des Praktikums angemeldet werden.

Zur Genehmigung der Praktikumsstelle ist vorab ein Anmeldeformular / Prüfungslaufbogen in zweifacher Ausfertigungen spätesten drei Wochen vor Beginn im Praktikumsbüro vorzulegen.

Beachten Sie hierbei Sprechstunden,- Öffnungs- und etwaige Urlaubszeiten des Praktikumsbüros.

Anmeldeformulare / Prüfungslaufbogen sind im/am Praktikumsbüro erhältlich.

Aus der Anmeldung soll deutlich werden, das

  • die Praktikumsstelle inhaltlich und institutionell dem gewählten Studienschwerpunkt zuzurechnen ist,
  • die Praktikumsstelle über einschlägig qualifiziertes Personal verfügt, das eine fachkompetente Betreuung gewährleisten kann.

Das Praktikum kann grundsätzlich auch im Ausland absolviert werden. Da es hierfür aber noch keine routinierten Strukturen gibt, sind die Abläufe mit Unwägbarkeiten behaftet. Eine intensive Vorbereitung ist deshalb noch bedeutsamer als bei Praktika im Inland.

Informieren Sie sich frühzeitig über Austausch- und Förderprogramme, z. B. beim Referat Internationales der TU Dortmund. Die Bewerbungsfristen liegen zum Teil bis zu einem Jahr vor Praktikumsantritt.

Nähere Informationen finden Sie auf den Internetseiten vom Referat Internationales der TU Dortmund unter den rechts aufgeführten Links.

Beginnen Sie Ihre Planung frühzeitig. Überlegen Sie, zu welchem Zeitpunkt und für wie lange Sie ins Ausland gehen wollen,- ob Ihre Sprachkenntnisse ausreichend sind, ob Sie individuell als sogenannter Free Mover oder an einem Austausch- oder Förderprogramm teilnehmen möchten.

Da die fachlichen Standards der Stellen im Ausland erheblich von den hier entwickelten abweichen, sollten Sie möglichst viele Details vorab schriftlich klären und mit dem Praktikumsbüro abstimmen.

Zur Homepage vom Refarat Internationales

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.