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Berufszufriedenheit hoch, aber Lehrkräfte vermissen Wertschätzung: Tuesdays for Education adressiert Wohlbefinden und Fortbildungsbedarf anhand der IGLU-Studie

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Strichzeichnung einer Person, die ein Buch hält © IFS​/​TU Dortmund

Wer an Bildung denkt, denkt automatisch auch an Lehrkräfte. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Kompetenzen an Schülerinnen und Schülern. Aus diesem Grund hat die neue Programmreihe Tuesdays for Education des IFS sie in den Mittelpunkt der ersten Auswertung gestellt. Die aktuelle Analyse, die auf Daten der IGLU 2021-Studie basiert, hat den Fortbildungsbedarf und das Wohlbefinden der Grundschullehrkräfte in Deutschland beleuchtet. Teilgenommen haben bundesweit 252 Deutschlehrkräfte der 4.611 IGLU-Schülerinnen und Schüler.

Lehrkräfte: Zufrieden mit ihrem Beruf, aber zu oft überlastet und zu wenig wertgeschätzt
Rund 45 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland werden von Lehrkräften unterrichtet, die angaben, dass sie sich insgesamt überlastet und in der Schule oft erschöpft fühlen, und 38 Prozent von Lehrkräften, die einen Mangel an Wertschätzung wahrnehmen. Dennoch sind diese generell mit ihrem Beruf zufrieden. So gaben rund 71 Prozent an, dass sie ihre Arbeit sehr häufig als sinnvoll und wichtig empfinden. „Die insgesamt hohe Berufszufriedenheit ist eine wichtige Botschaft mit Blick auf die Gewinnung junger Menschen für ein Lehramtsstudium und den Lehrkraftberuf“, betont Nele McElvany, Geschäftsführende Direktorin des IFS. „Dennoch sind die wahrgenommene fehlende Wertschätzung sowie die berichtete Erschöpfung und Überlastung ernstzunehmende Befunde. Hier müssen im Interesse der Lehrkräfte aber auch ihrer Schülerinnen und Schüler Lösungen gefunden werden.“

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung und im Kurzbericht.

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