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UA Ruhr Research Community „Future of Education“ feierlich eröffnet

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Nicole Rummel, Martin Paul, Nele McElvany, Manfred Bayer, Isabell van Ackeren-Mindl und Stefan Rumann bei der Eröffnungsfeier © Felix Schmale
Die Research Community „Future of Education – Advancing Quality and Innovation in School and Higher Education“ wurde am 17.04.2026 feierlich eröffnet.

Die Research Community „Future of Education – Advancing Quality and Innovation in School and Higher Education“ wurde am 17. April 2026 feierlich eröffnet. Sie bündelt die bildungswissenschaftliche Expertise der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Ziel ist es, die Kompetenzen der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen in einer gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsstrategie zusammenzuführen und neue Impulse für die Bildungsforschung zu setzen.

Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßten die Sprecherinnen der Research Community sowie Prof. Dr. Manfred Bayer, Rektor der TU Dortmund, die Teilnehmenden. Professor Bayer sprach stellvertretend für alle anwesenden Rektoratsvertretungen der Universitätsallianz Ruhr, zu denen auch Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Paul, Rektor der Ruhr-Universität Bochum, sowie Prof. Dr. Stefan Rumann, Prorektor für Studium, Lehre und Bildung der Universität Duisburg-Essen, gehörten.

Im Anschluss stellten die Sprecherinnen der Research Community – Prof. Dr. Nele McElvany (TU Dortmund), Prof. Dr. Nikol Rummel (Ruhr-Universität Bochum | Center for Advanced Internet Studies (CAIS)) und Prof. Dr. Isabell van Ackeren-Mindl (Universität Duisburg-Essen) – Ziele und Forschungsschwerpunkte der Initiative vor. Den wissenschaftlichen Impuls der Veranstaltung setzte die Keynote „Future of Education“ von Stéphan Vincent-Lancrin, Ph.D. (Organisation for Economic Co-operation and Development). In seinem Vortrag beleuchtete er zentrale Entwicklungen und Perspektiven für Bildung und Bildungsforschung mit besonderem Blick auf die wachsende Bedeutung Künstlicher Intelligenz.

In der anschließenden Podiumsdiskussion „Contemporary Issues in Education and Educational Research“ diskutierten JProf. Dr. Justine Stang-Rabrig (TU Dortmund), Dr. Peter Salden und Prof. Dr. Joachim Wirth (beide Ruhr-Universität Bochum) aktuelle Herausforderungen der Bildungsforschung. Im Mittelpunkt standen dabei zentrale Handlungsfelder der Research Community, insbesondere Forschung und Transfer.

Den Abschluss bildete eine Poster-Galerie zu verschiedenen Forschungsfeldern der Research Community. Bei einem Empfang mit Sekt sowie Kaffee und Kuchen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.

Die Research Community „Future of Education“ bringt Expertise der Bildungsforschung zusammen

Die drei Standorte bringen unterschiedliche, sich ergänzende Schwerpunkte ein, darunter Lehr-Lern-Forschung, Fachdidaktiken und Bildungsmonitoring. Dadurch können Bildungsfragen interdisziplinär und über verschiedene Ebenen hinweg untersucht werden – von grundlegenden Lernprozessen bis zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Bildung. Thematisch befasst sich die Research Community unter anderem mit bildungsbezogenen Daten und Monitoring, Digitalisierung, Fragen von Diversität und Teilhabe sowie der Weiterentwicklung von Unterricht, Lehrkräften und Schulen.

Ein zentrales Anliegen ist es, Forschung, Transfer in die Bildungspraxis sowie Wissenschaftskommunikation eng miteinander zu verbinden. Durch die enge Zusammenarbeit der drei UA‑Ruhr-Universitäten, internationale Kooperationen und gemeinsame Forschungsaktivitäten stärkt die Research Community die Sichtbarkeit der Bildungsforschung im Ruhrgebiet und schafft zugleich ein attraktives Umfeld für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – insbesondere in frühen Karrierephasen.

IFS bringt vielfältige Expertise ein und freut sich auf die Zusammenarbeit

Das Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) bringt seine interdisziplinäre Expertise in der empirischen Bildungs- und Schulentwicklungsforschung in die Research Community ein. Im Mittelpunkt stehen dabei Forschungsarbeiten zu Lern- und Entwicklungsprozessen, zur Unterrichts- und Schulentwicklung sowie zu den individuellen, sozialen und institutionellen Bedingungen von Bildung. Mit groß angelegten Studien wie der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) sowie zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten trägt das IFS dazu bei, empirische Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Bildungssystem, Schule und Unterricht bereitzustellen und in wissenschaftliche sowie bildungspolitische Diskurse einzubringen.

Weitere Informationen: Webseite der Research Community „Future of Education“

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